Abwehrmaßnahmen gegen feindliche Übernahmen im Lichte des Neutralitätsgebots

Samstag, Oktober 22nd, 2011

Lange Zeit wurden feindliche Übernahmen als ein Phänomen der amerikanischen Wirtschaft betrachtet, das dort bis Mitte der achtziger Jahre einer starken Entwicklung unterlag. Gerade die Übernahmeschlachten, die sich im Zuge dieser Übernahmen entwickeln, und bei denen riesige Finanzsummen geboten werden, haben auch das Interesse der wirtschaftlich interessierten Öffentlichkeit geweckt. Die Relevanz der feindlichen Übernahmen für Österreich wurde lange Zeit unterschätzt, zumal die österreichische Wirtschaft bis vor kurzem von Publikumsgesellschaften ohne nennenswerten Streubesitz und Mehrheitsaktionären geprägt war. In den Mittelpunkt des Interesses trat die Thematik der feindlichen Übernahmen mit dem Erwerb eines Mehrheitspakets an der Veitscher Magnesit AG durch die Montana AG und im Speziellen durch die Übernahme der Creditanstalt durch die Bank Austria. Insbesondere die politischen Auseinandersetzungen, die diese Bankenehe begleiteten, zeigten, dass auch in Österreich eine gesetzliche Klärung dieser Problematik nötig war. Die spezialgesetzliche Regelung erfolgte durch das ÜbG, das am 1. Jänner 1999 in Kraft trat. Dabei orientierte sich der Gesetzgeber an dem Vorschlag für eine 13. Richtlinie der EU und weiteren europäischen Vorbildregelungen, nämlich dem deutschen Übernahmekodex, dem schweizerischen BEHG und dem englischen City Code on Takeovers and Mergers. Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Jura – Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung, Note: Sehr gut, Universität Wien, 141 Quellen im Literaturverzeichnis.

Preis: 34.90 EUR

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Kategorie: Wissenschaft > Studien

Artikelnummer: 3640149505
EAN: 9783640149506


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Abwehrmaßnahmen gegen feindliche Übernahmen börsennotierter Gesellschaften

Sonntag, Oktober 2nd, 2011

Bereits in den letzten Jahrzehnten gab es vor allem in den USA und in Grossbritannien eine Reihe spektakulärer feindlicher Unternehmensübernahmen. In Deutschland ist dieses Phänomen erst Anfang der neunziger Jahre verstärkt in das Bewusstsein der Öentlichkeit gedrungen. Die viel zitierte Übernahme von Mannesmann durch die britische Vodafone Airtouch plc. stiess auf ein breites Interesse, so dass spätestens seit diesem Zeitpunkt Unternehmen, Medien und Bevölkerung für dieses Thema sensibilisiert sind. Damit stehen auch die Vorstände deutscher Unternehmen vor der Problematik, feindliche Übernahmen im akuten Fall zu verhindern, respektive schon im Vorfeld Massnahmen zu ergreifen, die eine Übernahme der eigenen Gesellschaft unattraktiv machen. Die Unternehmensleitungen stehen also vor der Aufgabe, geeignete Abwehreinrichtungen auszuwählen, zu koordinieren und einzurichten. Im Vorfeld sind jedoch die mit den einzelnen Massnahmen verbundenen wirtschaftlichen Folgen zu berücksichtigen. Diese meist negativen Auswirkungen, sollten in einem angemessenen Verhältnis zu dem beabsichtigten Schutzeekt stehen. Ferner darf der juristische Aspekt nicht ausser acht gelassen werden: So sind die aus der Palette der theoretisch zur Verfügung stehenden Abwehrmassnahmen auf die jeweilige Situation zu beziehen und hinsichtlich ihrer rechtlichen Zulässigkeit zu bewerten (beispielsweise sind viele der in den USA zulässigen Abwehrmassnahmen in Deutschland verboten).

Preis: 79.90 EUR

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Kategorie: Buch (dtsch.) > Hardcover/Softcover/Karte > Betriebswirtschaft

Artikelnummer: 15240948
Keywords: Börse – Börsenhandel | Aktiengesellschaft – AG | Buy-out | Börsenhandel ( Börse ) | AG ( Aktiengesellschaft ) | Management / Buy-Out | Übernahmerecht (wirtschaftlich) ( Übernahme (wirtschaftlich) ) | Übernahme (wirtschaftlich) – Übernahmerecht …
Manufacturer: Europäischer Hochschulverlag
EAN: 9783867410564


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